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Frodeno setzt sich in Seoul in einem engen Zweikampf auf der Zielgeraden durch

Frodeno setzt sich in Seoul in einem engen Zweikampf auf der Zielgeraden durch

19.05.2010

Jan Frodeno (GER) and Courtney Atkinson (AUS)Video Highlights vom Männer-Rennen ansehen
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Suunto Ambassador Jan Frodeno (GER) gewann das spannende Kopf an Kopf Rennen gegen Courtney Atkinson (AUS) in Runde zwei der ITU Dextro Energy World Championship Series (WCS) in Seoul am 9.Mai in Südkorea. Der Sieg war eine süße Belohnung für die ausgezeichnete Form, in der sich der Deutsche zu Beginn der Saison präsentiert und nachdem er beim WCS Auftakt in Sydney vor einem Monat mit dem Rad gestürzt war.

Achtundsechzig Männer stürzten sich ins kalte Wasser des Han River und Javier Gomez, ein weiterer Suunto Ambassador, verließ das Wasser als Erster in Richtung Wechselzone - ein beeindruckender Start bei seinem ersten Rennen der Saison nach überstandener Hüftverletzung.

Gomez konnte seine Führung jedoch nicht lange halten und Frodeno setzte sich zu Beginn der 40km-Radetappe an die Spitze. Frodeno versuchte schon früh, das Tempo zu verschärfen, doch das Feld schloss schnell auf.

Trotz weiterer Ausreißversuche des spanischen Superradlers Ivan Rana und danach auch von Mark Fretta (USA) wechselte eine große Gruppe mit 57 Herren ohne deutliche Führung in die abschließende Laufetappe.

Mit einem explosiven Start stürmte Courtney Atkinson (AUS) sofort an die Spitze und öffnete eine Lücke von rund 10 Metern zwischen sich und der nachfolgenden Gruppe.

Suunto Ambassador Jan FrodenoFrodeno, der mit einer Suunto t6c kombiniert mit Road Bike und Foot PODs trainiert, konnte dem schnellen Australier als einziger folgen und nach etwa zwei Kilometern auf der 10km-Laufetappe aufschließen.

„Courtney ist enorm schnell ins Rennen gegangen und es war schwer, ihn nach dem Wechsel einzuholen“, sagte Frodeno. „Als ich schließlich an ihm dran war, haben wir sehr gut zusammengearbeitet und uns damit ein gutes Stück von den anderen Jungs abgesetzt.“

80 Meter vor dem Ziel machte Atkinson einen letzten Antritt, aber Frodeno hielt dagegen und kam mit 1Std 51min 49sek knapp vor ihm ins Ziel. Die von Suunto, als Offiziellem Time and Data Partner der ITU WCS gemessene Endzeit für Frodeno and Atkinson war mit einer beeindruckenden Laufzeit von 29min 8sek für die 10km sogar identisch.

“Ich wollte einfach bis zur Ziellinie dranbleiben und war zuversichtlich”, meinte Frodeno. „Der lange Schlusssprint kam mir dann entgegen.“ 

Suunto Athleten in guter Form

ITU Dextro Energy World Championship Series (WCS) in Seoul, South KoreaDie Suunto Athleten Dmitry Polyansky (RUS) und Brukhankov zeigten ebenfalls gute Leistung beim Lauf und belegten am Ende die Plätze fünf und sieben. Damit verwiesen sie Bevan Docherty, den Sieger von Sydney, auf Platz sieben.

Gomez sollte mit seinem 12.Platz auf dem technisch höchst anspruchsvollen Kurs, einem soliden Lauf und einer Endzeit von 1Std 53min 14sek mit seiner Rückkehr zum Triathlon nach überstandener Hüftverletzung recht zufrieden sein.

„Wir sind gedanklich schon in Madrid (Runde drei der WCS). Ich will fit und bereit sein, dort zu gewinnen. Nach sieben Monaten Rennpause war es gut, vor Madrid einen Wettkampf zu absolvieren.“
Im Rennen der Frauen lief die Schweizerin Daniela Ryf den Sprint ihres Lebens und gewann den Frauentriathlon knapp vor der Chilenin Barbara Riveros Diaz, der Siegerin der ersten Runde und der amtierenden Weltmeisterin Emma Moffatt aus Australien.

Suunto Ambassador Helen Jenkins freute sich ebenfalls über ihre gute Form zu Saisonbeginn und belegte im Feld der starken Konkurrentinnen Platz neun. Joel Filliol, Head Coach des UK-Teams war zufrieden mit ihrer Zeit von 2Std 1min 44sek.

“Jenkins tut es gut, an ihre Auftaktleistung in Sydney anschließen zu können und es ist ein gutes Zeichen für das, war wir bei der Dextro Energy ITU World Championship im Juli in London von ihr erwarten dürfen.“

Fotos von Delly Carr/triathlon.org

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