Red Bull Upside Down – beim Snowboard Event der Extraklasse verwandelt Suunto ein Gebäude in einen Herzfrequenzmonitor
16.02.2010
Suunto war am Wochenende Partner des Snowboard Rail-Contest in Linz (AUT) und brachte die 40.000 Leuchtdioden des Ars Electronica Center in Echtzeit zum pulsieren – und zwar mit jedem einzelnen Herzschlag der weltbesten Freestyle Snowboarder. Doch nicht nur die Herzfrequenz der Fahrer schnellte bei dem atemberaubenden Wettbewerb inmitten der oberösterreichischen Landeshauptstadt in die Höhe. Auch die Pulsdaten der knapp 5.000 Zuschauer stiegen deutlich an.
Im Rahmen einer Kooperation des Ars Electronica Centers (AEC) und SUUNTO wurden die Daten aller Teilnehmer in Echtzeit empfangen und auf die 40.000 Leuchtdioden des AEC-Gebäudes projiziert. Markus Rampf, Global Sports Marketing Manager bei SUUNTO, war begeistert von dem Event und der Umsetzung: „Die zeitgleiche Beobachtung der Herzfrequenz von bis zu 72 Athleten auf einem Laptop ist für uns nichts Neues. Die SUUNTO Fitness und Team Solution erlaubt die Verwendung von beliebig vielen Team PODs (Antennen) und wird von vielen Fitness Studios und Teams der NBA, NHL, Fußball Bundesliga täglich verwendet. Ein ganzes Haus mit jedem einzelnen Herzschlag des Athleten zum Pulsieren zu bringen ist aber eine andere Geschichte. Dank der extrem professionellen Zusammenarbeit mit dem ARS Electronica | Futurelab sind wir stolz unseren Teil zu diesem tollen Event beisteuert und ein einzigartiges „Herzschlagfinale“ ermöglicht zu haben.“
Zur Übertragung und Aufzeichnung der Werte ist zunächst der Comfortbelt, ein Brustgurt aus Textil, notwendig. Er ist extrem leicht und angenehm zu tragen, überträgt die Daten digital an den Empfänger (Team POD) und stört die Athleten nicht in der Ausübung ihrer Sportart. Neben den Snowboardern in Linz tragen u.a. auch Toptriathleten wie Jan Frodeno oder Daniel Unger die Brustgurte bei der ITU Weltmeisterschafts-Serie. 65.000 unique codes erlauben darüber hinaus eine die Gruppenüberwachung. Bis zu 72 Sportler können zeitgleich am Laptop beobachtet werden. Die störungsfreie Übertragung der Herzfrequenzdaten jedes einzelnen Teilnehmers ist somit gewährleistet. Die Team PODs mit einer Reichweite bis zu 100 Meter können in Reihe geschaltet werden und so ein beliebig großes Feld abdecken.
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Bilder von Erwin Polanc und Marcel Laemmerhirt