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Vertical Blue 2010: Trubridge triumphiert mit neuem Weltrekord im Freediving ohne Hilfsmittel

Vertical Blue 2010: Trubridge triumphiert mit neuem Weltrekord im Freediving ohne Hilfsmittel

28.04.2010

William Trubridge (NZL) erzielt mit einer Tauchtiefe von 95 m einen weiteren Weltrekord im Tieftauchen mit konstantem Gewicht ohne Flossen (CNF).Am letzten Tag des Freediving-Wettbewerbs Vertical Blue 2010 hat William Trubridge (NZL) in Dean’s Blue Hole auf den Bahamas einen weiteren Weltrekord aufgestellt. Beim Tieftauchen mit konstantem Gewicht ohne Flossen (CNF) tauchte er 95 m tief und verbesserte seine eigene Bestmarke damit noch einmal um drei Meter.

Mit William Winram (CAN) und Herbert Nitsch (AUT) machten zwei weitere Athleten Jagd auf den CNF-Weltrekord, doch am Ende ging Trubridge mit seinem 3 min 56 s langen Tauchgang als Sieger hervor.

In der Disziplin CNF dürfen die Taucher keine Fortbewegungshilfsmittel wie Flossen verwenden und sind einzig auf Ihre Muskelkraft angewiesen, um die in die angegebene Tiefe hinabgelassene Metallplatte zu erreichen und sich den Klettanhänger zu holen. Zur Tiefenmessung wurde ein Suunto D4 Tauchcomputer verwendet.

Der 29-jährige Trubridge ist mit sieben Brustschlägen zunächst 24 m abgetaucht. In dieser Tiefe war seine Lunge bereits soweit zusammengepresst, dass sein Körper schwerer als Wasser war und in eine Tiefe von 95 m sank.

Nach 1 min 53 s kehrte er mit dem Klettanhänger im Gepäck wieder um und gelangte schließlich nach weiteren 2 min 30 s und 30 Brustschlägen an die Wasseroberfläche zurück, wo er von einer Reihe anderer Athleten, engen Freunden und Zuschauern begeistert empfangen wurde. Für Trubridge ist dies bereits der achte Weltrekord in der Disziplin CNF und der elfte Weltrekord insgesamt.

William Trubridge (NZL) erzielt mit einer Tauchtiefe von 95 m einen weiteren Weltrekord im Tieftauchen mit konstantem Gewicht ohne Flossen (CNF).Mit dem Tauchgang katapultiert sich der Neuseeländer außerdem an die Tabellenspitze des Suunto Dive-Off-Wettkampfs, an dessen Ende der beste Allround-Freitaucher gekürt wird. Die Athleten bekommen dabei Punkte für ihre beste Leistung, die jeweils mit dem besten Tauchgang des gesamten Wettkampfs verglichen wird. Der Athlet mit den meisten Punkten darf sich am Ende des Wettkampfs Suunto Dive-Off-Champion nennen.

„Der Tauchgang war großartig für mich, zumal ich mich damit an die Spitze des Suunto Dive-Off-Felds setzen konnte“, meint Trubridge. „Ich bin ja auf der Veranstaltung auch als Organisator tätig, und das erschwert es mir manchmal, die nötige Entspannung und die geistige Ruhe zu finden, die besonders für größere Tauchtiefen absolut notwendig sind.“

„Als ich dann aber ins Wasser tauchte, fiel der ganze Stress von mir ab. Ich habe den Tauchgang wirklich genossen und war die ganze Zeit über ruhig und zuversichtlich.“

Für das Vertical Blue, das am 27. April seinen Abschluss findet, haben zehn der 15 Teilnehmer insgesamt drei Weltrekorde und sieben Landesrekorde angekündigt. Bislang wurden auf der am 17. April gestarteten Veranstaltung bereits sechs Weltrekorde und 19 Landesrekorde augestellt.

Fotos von DeeDee Flores

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