Suunto D4f Benutzerhandbuch -
Apnoe-Timer
Mit dem Apnoe-Timer können Sie Intervalle beim Freitauchen trainieren. Sie können folgende Einstellungen anpassen:
- Vent. (Vent.): ventilation time (Beatmungszeit); der Startpunkt für die Dauer Ihrer Atemzeit. Die Zeit wird bei jedem Intervall schrittweise um die Zuwachsrate erhöht.
- Incr (Incr): increment time (Zuwachsrate); sie wird der Beatmung bei jedem Intervall hinzugefügt. Wenn sich beispielsweise Ihre Beatmung auf 1,00 Minuten beläuft und Ihre Zuwachsrate 30 Sekunden beträgt, liegt das erste Intervall für die Beatmung bei 1,00, das zweite bei 1,30, das dritte bei 2,00 Minuten und so weiter.
- Repeats (Wiederholungen): Anzahl der Intervalle
Apnoe-Timer-Einstellungen anpassen:
- Halten Sie zum Öffnen des Apnoe-Timers die Taste im Zeitmodus gedrückt.

- Halten Sie zum Öffnen der Apnoe-Timer-Einstellungen die Taste gedrückt.
- Passen Sie die Beatmungszeit mit oder an und bestätigen Sie mit .
- Passen Sie die Zuwachsrate mit oder an und bestätigen Sie mit .
- Passen Sie die Anzahl der Intervalle mit oder an und bestätigen Sie mit .
So verwenden Sie den Apnoe-Timer:
- Drücken Sie zum Starten des ersten Intervalls auf . Der Timer zählt bis zur Beatmungszeit herunter. Der Countdown wird bis zu 30 Sekunden nach der definierten Beatmungszeit weitergezählt.
- Starten Sie den Apnoe-Zyklus durch Drücken auf . Sie können dies jederzeit während des Beatmungs-Countdowns starten. In der Uhr sind keine Apnoe-Zeiten definiert. Sie können die Länge oder Kürze wunschgemäß festlegen.
- Drücken Sie zum Starten des nächsten Beatmungszyklus erneut auf .
- Wiederholen Sie die Schritte bis zum Ende der festgelegten Intervallanzahl.
- Beenden Sie den Apnoe-Timer durch Drücken von .
Sie können den Apnoe-Timer zurücksetzen indem Sie gedrückt halten.
Der Apnoe-Timer unterstützt bis zu 20 Intervalle, jedoch hängt dies von den Beatmungszeiten und Zuwachsraten ab. Der letzte Beatmungszyklus muss mindestens 0,05 Sekunden und darf höchstens 20 Minuten lang sein.
WARNUNG:
Wer Tauchgänge mit Atemhalten unternimmt, geht das Risiko eines sogenannten Schwimmbad-Blackouts (SWB) ein, einer plötzlichen Ohnmacht aufgrund von Sauerstoffmangel.